Lohnsteuer kompakt Steuerwissen

Die ganze Welt des Steuerwissen

Steuererklärung 2013


Lebenspartnerschaft: Umwandlung in Ehe steuerlich mit Rückwirkung?

Seit 2013 werden Lebenspartner in eingetragener Lebenspartnerschaft steuerlich genau wie Ehegatten behandelt. Sie können also auch die Zusammenveranlagung beantragen. Für die Fälle vor 2013 gilt dies aber nur, wenn die Bescheide noch nicht bestandskräftig sind bzw. waren. Am 1.10.2017 ist das „Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ in Kraft getreten (EheöffnungsG). Dies gibt in eingetragener Lebenspartnerschaft lebenden Steuerpflichtigen das Recht, ihre eingetragene Lebenspartnerschaft zivilrechtlich rückwirkend in eine Ehe umwandeln zu lassen. (mehr …)

Schummeln bei der Steuererklärung

Ein paar Kilometer Umweg auf dem Weg ins Büro sparen viel Geld. Ein Krimi ist selbstverständlich Fachlektüre. Und 30 Prozent Trinkgeld sind auf Geschäftsreisen ganz normal. Zumindest will man das dem Finanzamt weismachen. Doch wer bei der Steuererklärung Kosten aufbauscht oder gar erfindet, bewegt sich auf dünnem Eis. (mehr …)

Kindergeld: Anspruch auf Kindergeld auch während der Untersuchungshaft?

Kinder machen gelegentlich Dummheiten, die strafrechtlich relevant sind. Dann kann es vorkommen, dass das Kind in Untersuchungshaft und ggf. in Haft kommt und deswegen seine Berufsausbildung unterbrechen muss. Die Fra-ge ist, ob der Kindergeldanspruch während der Haftzeit weiter bestehen bleibt. (mehr …)

Wie rentabel ist die Kapitalanlage Pflegeimmobilien?

Immobilien sind nach wie vor eine sichere und rentable Geldanlage, jedoch gibt es zwischen den jeweiligen Immobilien Unterschiede. Pflegeimmobilien als Anlageprodukte sind momentan sehr gefragt. Der demografische Wandel und die Tatsache, dass die Menschen immer älter werden, haben dazu geführt, dass auf lange Sicht gesehen, auch mehr Pflegeeinrichtungen gebraucht werden. Nach Ansicht des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl der Menschen, die dauerhafte Pflege benötigen, von jetzt 2,7 Millionen Menschen auf über drei Millionen im Jahr 2020 ansteigen. Für das Jahr 2030 sieht das Statistische Bundesamt 3,4 Millionen Pflegebedürftige. (mehr …)

Gängige Fallen bei Lohnsteuer- und Sozialversicherungs-Berechnungen

Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Bruttolohn ihrer Mitarbeiter zur Berechnung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Beiträge in den einzelnen Versicherungszweigen zugrunde zu legen – und das bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze, ab der eine Beitragspflicht entfällt.

Vor dem Hintergrund der seit diesem Jahr gestiegenen Beitragsbemessungsgrenzen besteht in vielen Betrieben die Gefahr, eine entsprechende Aktualisierung der verwendeten automatisierten Lohnsteuer-und Buchhaltungs-Software als auch von integrierten Warenwirtschafts- und Buchhaltungs-Systemen nicht rechtzeitig vorgenommen und entsprechende Updates verpasst zu haben. (mehr …)

Wie Sie Kredite steuerlich geltend machen?

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Der überwiegende Teil der deutschen Verbraucher hat gar kein Problem damit, Kredite aufzunehmen, um finanzielle Engpässe zu überbrücken oder Immobilien, Autos, Telekommunikation und Konsumgüter zu finanzieren. Die enorme Bandbreite der Kredite wirft auch einen Blick auf die Möglichkeit, das Darlehen von der Steuer abzusetzen. Was in diesem Zusammenhang zu beachten ist, erfahren Sie in diesem Artikel. (mehr …)

Wer am 1. eines Monats geboren wird erhält weniger Kindergeld!

Kindergeld erhalten Sie für ein Kind ab dem Geburtsmonat stets bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Oder bis zum vollendeten 25. Lebenjahr, falls Ihr Kind in Berufsausbildung ist. Wie alt Ihr Kind ist, wissen Sie. Aber können Sie genau sagen, wann Ihr Kind das 18. oder 25. Lebensjahr „vollendet“? Vollendet wird ein Lebensjahr mit Ablauf des Tages vor dem Geburtstag. Der Tag des Geburtstags wird also nicht mitgerechnet. (mehr …)

Legasthenie: Amtsärztliches Attest nur bei auswärtiger Unterbringung erforderlich

Bei einer Lese- und Rechtschreibestörung kann es sich um eine vorübergehende Lernschwäche handeln oder um eine krankhafte Legasthenie oder Dyslexie. Eine Krankheit liegt vor, wenn eine Lese- und Rechtschreibestörung auf einer „isolierten Störung der zerebralen, für das Lesen und Schreiben notwendigen Wahrnehmungsfunktionen bei gleichzeitiger normaler Entwicklung der übrigen zentralen Funktionen beruht“. Dann stellen die Aufwendungen zur Behandlung Krankheitskosten dar und sind als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG – unter Anrechnung einer zumutbaren Belastung – absetzbar. (mehr …)

Deutschlands schnellste Finanzämter 2016: Wer macht das Rennen?

Auch in diesem Jahr gilt wieder: Bis zum 31. Mai muss die Steuererklärung beim Finanzamt sein. Da viele Steuerzahler dieses Thema gerne vor sich her schieben, gibt es Ende Mai wieder einiges mehr für die Mitarbeiter im Finanzamt zu tun. Viele Bürger möchten natürlich so schnell wie möglich ihren Steuerbescheid erhalten. Wie schnell die Steuererklärung bearbeitet wird, hängt stark davon ab bei welchem Finanzamt man ist. Doch welches Finanzamt in Deutschland ist das schnellste oder gar das langsamste? (mehr …)

Geldanlagen und Steuer – wie passt das zusammen?

In unserem heutigen Zeitalter ist es wichtig, dass Vermögen – egal wie groß oder klein es auch ausfallen mag – sinnvoll angelegt wird. Einerseits, weil die Rente schon lange nicht mehr sicher ist und in absehbarer Zeit sich diesbezüglich auch keine Veränderung abzeichnen wird. Auf der anderen Seite aber auch, weil herkömmliche Geldanlagen wie das Sparbuch oder Festgeld schon lange nicht mehr die Renditen mit sich bringen, die man sich als Anleger wünscht. Das Geld verliert an Wert, ohne dass es ausgegeben wird. Ein Fakt, der nicht einfach akzeptiert werden sollte. (mehr …)

Darlehen vom Arbeitgeber – steuerliche Vorteile

Nach einer Umfrage zu Vergütungsmodellen für Hochschulabsolventen in deutschen Unternehmen 2015 unterstützen insgesamt zwölf Prozent der Arbeitgeber ihre Mitarbeiter durch ein Arbeitgeber-Darlehen. Nach dem Spitzenreiter der Betrieblichen Altersvorsorge, erfolgsabhängigen Prämiensystemen, Firmenwagen oder Direktversicherung etwa stellt das Vergütungsmodell die achthäufigste Form von Lohnergänzungs-Modellen für Arbeitnehmer in deutschen Betrieben dar. (mehr …)

Finanzamt fotografieren und gewinnen!

Für die Teilnahme an unserem Gewinnspiel machen Sie einfach Fotos von Ihrem Finanzamt. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf: Fotografieren Sie das Gebäude, den (überfüllten) Briefkasten oder einfach nur den Eingangsbereich. Jedes Bild erhöht Ihre Gewinnchance! (mehr …)

Firmenfahrzeuge: So werden sie richtig günstig

Firmenfahrzeuge sind in vielen Branchen eine berufliche Notwendigkeit und oft genug auch ein Bonus für leitende Mitarbeiter. Akquise, Kundenbesuche, Geschäftstermine und vieles mehr laufen schlicht und ergreifend sehr viel reibungsloser ab, wenn dem betreffenden Mitarbeiter ein Fahrzeug zur Verfügung steht. Allerdings sind Firmenfahrzeuge auch ein Kostenfaktor – und dadurch je nach Nutzung prädestiniert, bestimmte Summen einzusparen. (mehr …)

Lebensversicherung: Verluste aus Verkauf eines Altvertrages nicht absetzbar?

Bei „alten“ Lebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, bleibt die Ablaufleistung vollkommen steuerfrei, wenn die Vertragsdauer mindestens 12 Jahre beträgt. Wird ein solcher „Altvertrag“ verkauft, gilt Folgendes: Bei einem Verkauf bis 2008 blieb der Erlös steuerfrei. Was passiert wenn die Lebensversicherung erst danach verkauft wurde? (mehr …)

Werbungskosten: Arbeitsmaterialien im Home Office richtig geltend machen

Selbständige Unternehmer und auch Kleinunternehmer sowie Freiberufler kümmern sich in Eigenregie um die Einrichtung und Pflege ihrer Büroräume. Mit dem Home Office, das für viele Selbständige ein wichtiges Argument für die Abkehr vom Angestelltendasein darstellt, sind zusätzlich auch steuerliche Vorteile verbunden. So kann nicht nur das Arbeitszimmer selbst abgesetzt werden, sondern auch die Arbeitsmaterialien, die Einrichtung und wichtige Geräte wie PC oder Drucker. Um bei der kommenden Steuererklärung nichts zu vergessen und geltende Regelungen einhalten zu können, sollten sich auch Selbständige rechtzeitig über ihre Möglichkeiten informieren. (mehr …)

Scheidungskosten auch ab 2013 weiter absetzbar

Bis 2012 waren Anwalts- und Gerichtskosten einer Scheidung als außergewöhnliche Belastungen absetzbar – zumindest solche für die eigentliche Scheidungssache und für den Versorgungsausgleich. Aber ab 2013 will die Finanzverwaltung Scheidungskosten generell nicht mehr steuermindernd anerkennen – weder für die Scheidungsfolgesachen noch für die eigentliche Scheidungssache mitsamt Versorgungsausgleich. (mehr …)

Bei komplizierteren Steuerfällen: Den richtigen Steuerberater finden

Arbeitnehmer ohne zusätzliche Einnahmen und besondere Ausgaben können ihre Steuererklärung selbst erledigen, ohne sich groß in die Materie einzuarbeiten. Anders sieht es aus, wenn man etwa Freiberufler, Selbstständiger oder Existenzgründer ist. Wer da nicht die Zeit und Lust hat, sich ausführlich mit dem deutschen Steuerrecht zu beschäftigen, benötigt Hilfe vom Profi. Dann gilt es, einen guten Steuerberater zu finden. (mehr …)

Steuerliche Hinweise rund um den Karneval

Jedes Jahr, kurz nach dem Jahreswechsel, wird vor allem in Deutschland vielerorts der Ausnahmezustand ausgerufen, denn die Närrinnen und Narren sind los. Karneval, oder Fasching, wie das bunte Treiben in manchen Regionen genannt wird, stellt für einige Tage den gewohnten Alltag auf den Kopf und verwandelt so manche Hochburg in ein einziges großes Fest. (mehr …)

Geschiedene: Zahlung zum Versorgungsausgleich als Werbungskosten?

Nach neuem Scheidungsrecht ab 1.9.2009 sind einvernehmliche Vereinbarungen zum Ausschluss des Versorgungsausgleichs durchaus erwünscht. Im Zusammenhang mit der Ehescheidung kommen verschiedene Zahlungen in Betracht, um den Versorgungsausgleich auszuschließen, die Kürzung der eigenen Versorgungsansprüche zu vermeiden oder die eigenen Versorgungsansprüche zu sichern. (mehr …)

Kindererziehung: Niedrigere Sozialversicherungsbeiträge für Eltern?

Eltern tragen mit ihrer Kindererziehungsleistung dazu bei, dass die Umlagesysteme der Sozialversicherung erhalten bleiben und ihre Kinder später die Rente und medizinische Versorgung auch der Kinderlosen bezahlen. Sollen deshalb Mütter und Väter zum Ausgleich für die Erziehung ihrer Kinder geringere Beiträge in die Sozialversicherung einzahlen – und Kinderlose damit höhere Beiträge?

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