Das darf als Betriebsausgaben abgesetzt werden

Das darf als Betriebsausgaben abgesetzt werden
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Grundsätzlich hat ein Selbstständiger die Option, das was er bezahlen muss, als Betriebsausgaben geltend zu machen. Doch längst nicht alles kann vonseiten des Gesetzgebers auch als solches abgerechnet werden. Somit gibt es diverse Regelungen, die man in diesem Bezug kennen muss.

Verschiedene Arten der Betriebsausgaben

Wer sich mit den Betriebsausgaben auseinandersetzt, der hat generell mit drei Arten zu tun. So gilt es zwischen unbeschränkt Abzugsfähigen, beschränkt Abzugsfähigen und Vorweggenommenen zu unterscheiden. Zudem hat der Selbstständige die Option, die Betriebsausgaben in unterschiedlichen Formen abzurechnen. So ist es ihm möglich, sie direkt geltend zu machen oder dafür einen bestimmten Zeitraum zu wählen. Doch ebenfalls hier existieren Differenzierungen. Wer etwa Büroartikel kauf, verfügt hierüber über sofortig abzugsfähige Betriebskosten. Bei einem Betriebsfahrzeug hingegen werden die Kosten auf eine Nutzungsdauer verteilt. Ein weiteres Beispiel für Betriebskosten, die abgerechnet werden können, sind Detektivkosten, die bei der Überwachung von Mitarbeitern fällig werden.

Professionelle Detektive, wie die Experten der Detektei Lentz in der Niederlassung Stuttgart übernehmen rechtskonforme Ermittlungen, wenn als Beispiel der Verdacht besteht, das Betriebsmittel gestohlen werden oder Angestellte einen Lohnfortzahlungsbetrug begehen. Da die genannte Detektei, die deutschlandweit im Einsatz ist, nach DIN SPEC 33452 zertifiziert ist, ist somit gewährleistet, dass die Betriebsausgaben für deren Arbeit absetzbar sind. Wird ein Mitarbeiter entsprechend überführt, kann das somit zur Steuerminderung angeführt werden.

Darüber hinaus gibt es ebenfalls Kosten, die nur zu einem Teil steuerlich geltend gemacht werden können. Hierzu zählen etwa Geschenke an Geschäftspartner oder die Mitarbeiter. Ebenfalls die Verköstigung und Bewirtung von Personen kann nur mit maximal 70 Prozent angeführt werden.

Direkter Zusammenhang

Bei Betriebsausgaben handelt es sich somit um nahezu alle Aufwendungen, die durch den eigenen Betrieb verursacht werden. Dazu gehören somit Kosten, die erbracht werden müssen, um den Betrieb zu führen. Hinzukommt alles, was nötig ist, um das unternehmerische Handeln sicherzustellen. Zeitgleich sind die betrieblichen Aufwendungen auch das, was mit dem Abfluss von Liquidität gleichzusetzen ist. Somit sind die Kosten immer in Bezug auf die wirtschaftliche Natur zu betrachten. Denn sie haben einen direkten Einfluss auf den Gewinn. Schließlich werden die Umsätze des Betriebs durch sie verringert. Der Steuerberater wird zu diesem Thema etwas zu sagen haben, insbesondere, wenn versucht wird, den Gewinn aus steuerlichen Gründen so gering wie möglich zu halten, da auf diesen letztendlich die Steuern entfallen.

Kritische Betriebskosten sind dabei immer solche, denen ein Bezug zur privaten Lebensführung unterstellt werden kann. Ein einfaches Beispiel hierfür ist die Arbeit in den eigenen vier Wänden. Wer also ein Büro in den privat gemieteten Räumlichkeiten sein Eigen nennt, wird dem Finanzamt eine ganze Reihe an Informationen liefern müssen. Denn es geht davon aus, dass das geschäftliche Büro ebenfalls privat genutzt werden könnte. Die Überprüfung gilt dem Umstand, dass festgestellt werden soll, inwieweit das oder die Zimmer tatsächlich rein betrieblich zweckgebunden sind.

Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben sind etwa Geschenke über 35 Euro, Verpflegungskosten, Gelder, die Aufgrund von Ordnungswidrigkeiten, Strafen oder Hinterziehung gezahlt werden müssen, oder Fahrten zwischen dem Wohnsitz und dem Betrieb. Gleiches gilt im Übrigen für Reisen, die unternommen werden, um zur Familie zu kommen.

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