Steuererklärung 2025: Bearbeitung durch das Finanzamt beginnt Mitte März

Steuererklärung 2025: Bearbeitung durch das Finanzamt beginnt Mitte März
© forium GmbH / Bild mit KI generiert.

Viele Steuerzahler sind jedes Jahr früh dran und reichen ihre Steuererklärung möglichst gleich zu Jahresbeginn ein. Auch die Steuererklärung 2025 kann bereits seit dem 1. Januar 2026 abgegeben werden. Dennoch führt eine frühe Abgabe nicht automatisch zu einer schnellen Steuererstattung. Denn die Bearbeitung der Steuererklärung 2025 durch das Finanzamt startet bundesweit erst Mitte März 2026. Wer das weiß, kann unnötige Nachfragen und falsche Erwartungen vermeiden.

Warum die Bearbeitung der Steuererklärung 2025 erst im März beginnt

Der Grund für den verzögerten Start liegt nicht bei den Steuerzahlern, sondern im Meldeverfahren. Arbeitgeber, Versicherungen, Rentenstellen und weitere Institutionen sind verpflichtet, steuerlich relevante Daten elektronisch an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Dazu zählen unter anderem Lohnsteuerbescheinigungen, Rentenbezugsmitteilungen und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung.

Diese sogenannten elektronischen Steuerdaten dürfen bis zum letzten Tag im Februar 2026 übermittelt werden. Erst wenn diese Daten vollständig vorliegen und technisch aufbereitet sind, können die Finanzämter mit der inhaltlichen Prüfung der Steuererklärungen für 2025 beginnen. Vorher eingereichte Erklärungen werden zwar erfasst, aber lediglich gesammelt.

Bundesweit einheitliche Praxis

Die Regelung gilt nicht nur in einzelnen Bundesländern. Auch wenn das Finanzministerium Schleswig-Holstein ausdrücklich darauf hingewiesen hat, handelt es sich um ein bundesweit einheitliches Verfahren. Alle Finanzämter in Deutschland beginnen frühestens Mitte März 2026 mit der Bearbeitung der Einkommensteuererklärung 2025.

Was bedeutet das für Steuerzahler konkret?

Wer seine Steuererklärung 2025 bereits im Januar oder Februar 2026 einreicht, verschafft sich zwar keinen zeitlichen Vorteil bei der Bearbeitung, aber auch keinen Nachteil. Die Erklärung geht nicht verloren und wird automatisch berücksichtigt, sobald die Bearbeitung startet. Eine frühzeitige Abgabe kann sogar sinnvoll sein, da dann alle Unterlagen bereits vollständig vorliegen.

  • Rückfragen oder Erinnerungen vor Mitte März beschleunigen das Verfahren nicht.
  • Ein Steuerbescheid vor Ende März ist in der Praxis kaum zu erwarten.
  • Die Steuererstattung erfolgt erst nach Abschluss der Bearbeitung.

Praktischer Tipp zur Steuererklärung 2025

Sinnvoll ist es, die Zeit bis Mitte März zu nutzen, um die eigene Steuererklärung sorgfältig zu prüfen. Häufige Fehler entstehen durch vergessene Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen. Wer hier gründlich arbeitet, vermeidet spätere Korrekturen und Rückfragen des Finanzamts.

Fazit

Auch wenn die Abgabe der Steuererklärung 2025 bereits seit Januar 2026 möglich ist, beginnt die Bearbeitung durch das Finanzamt erst Mitte März. Ursache sind gesetzlich geregelte Datenübermittlungen durch Arbeitgeber und Versicherungen. Steuerzahler sollten daher Geduld mitbringen und den frühen Zeitraum lieber für eine sorgfältige Vorbereitung nutzen, statt auf eine schnelle Erstattung zu hoffen.

Quelle: Finanzministerium Schleswig-Holstein, Pressemitteilung vom 7. Januar 2026.

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