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Lohnsteuer kompakt FAQs

 


Feldhilfe: (2017) Betriebsausgabenpauschale für bestimmte Berufsgruppen bzw. Freibetrag nach § 3 Nr. 26, 26a, 26b EStG

Dieser Text bezieht sich auf die Steuererklärung 2017. Die Version die für die Steuererklärung 2021 finden Sie unter:
(2021):

In bestimmten Fällen besteht die Möglichkeit, eine Betriebsausgabenpauschale geltend zu machen. Wenn Sie die Betriebsausgabenpauschale geltend machen, dürfen Sie keine weiteren Betriebsausgaben angeben. Auch brauchen Sie keine "ergänzenden Angaben" in den Rücklagen und stillen Reserven machen.

Statt der nachgewiesenen Betriebsausgaben können Sie in den folgenden Fällen eine Betriebsausgabenpauschale in Anspruch nehmen:

  • bei hauptberuflicher selbständiger schriftstellerischer oder journalistischer Tätigkeit in Höhe von 30 % der Betriebseinnahmen, höchstens 2.455 Euro jährlich.
  • bei nebenberuflicher wissenschaftlicher, künstlerischer oder schriftstellerischer Tätigkeit, auch Vortrags- oder Lehr- und Prüfungstätigkeit, in Höhe von 25 % der Betriebseinnahmen, höchstens 614 Euro jährlich.
  • als Tagesmutter für die Betreuung von Kindern.
  • bei nebenberuflicher steuerbegünstigter Tätigkeit als Ausbilder, Übungsleiter, Dirigent, Chorleiter, Mannschaftsbetreuer, Kirchenmusiker, Künstler, Prüfer, Jugendleiter, Ferienbetreuer usw. in Höhe von 2.400 Euro jährlich (sog. Übungsleiterfreibetrag nach § 3 Nr. 26 EStG). Die Tätigkeit muss für eine gemeinnützige Organisation oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts geleistet werden und gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen.
  • bei nebenberuflicher ehrenamtlicher Tätigkeit als Funktionär, Vorstand, Feuerwehrgerätewart, Zeugwart usw. in Höhe von 720 Euro (sog. Ehrenamtsfreibetrag nach § 3 Nr. 26a EStG).
  • bei steuerbegünstigter Tätigkeit als rechtlicher Betreuer, Vormund oder Pfleger in Höhe von 2.400 Euro jährlich (sog. Betreuerfreibetrag nach § 3 Nr. 26b EStG).

Lohnsteuer kompakt: Falls Ihre Einnahmen aus begünstigter Nebentätigkeit nicht höher als 2.400 Euro bzw. 720 Euro sind, können Sie u.E. auf einen Eintrag verzichten. Nur wenn die Einnahmen höher sind, tragen Sie diese unter Betriebseinnahmen und den Steuerfreibetrag von 2.400 Euro bzw. 720 Euro als Betriebsausgabenpauschale ein.

Euro am Sonntag

"Der Pionier für Online-Steuererklärungen in Deutschland unterstützt User bei komplexen Steuerfällen."

Euro am Sonntag 02/2021

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"Lohnsteuer kompakt [...] unterstützt auch komplexe Steuerfälle, bietet den VaSt-Belegabruf sowie die papierlose Abgabe."

ComputerBild 01/2021

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"Lohnsteuer kompakt funktioniert plattformunabhängig [...] Sicherheit wird dabei großgeschrieben"

Focus Money 07/2020

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PC Magazin 04/2019: Sehr gut
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