Software Hosted in Germany Hosted in Germany
Sicher. Schnell. Zuverlässig.  
Digitale Datenübermittlung<br>gem. § 87c Abgabenordnung Digitale Datenübermittlung
gem. § 87c Abgabenordnung

 

Die ganze Welt des Steuerwissens

Lohnsteuer kompakt FAQs

 


Freiwillige Pflege-Zusatzversicherung

Dieser Text bezieht sich auf die Steuererklärung 2016. Die Version die für die Steuererklärung 2016 finden Sie unter:
(2020): Freiwillige Pflege-Zusatzversicherung



Wann kann ich Beiträge zur freiwilligen Pflegeversicherung angeben?

Wenn Sie nach dem 31.12. 1957 geboren sind und für sich eine freiwillige zusätzliche Pflegeversicherung abgeschlossen haben, können Sie diese Beiträge in der Steuererklärung angeben. Dies kann dazu führen, dass die Beiträge in Form eines zusätzlichen Höchstbetrags von 184 Euro berücksichtigt werden.

Die Beiträge zu einer freiwilligen Pflegeversicherung können als sonstige Vorsorgeaufwendungen nach § 10 Absatz 4 EStG insgesamt bis 1.500 Euro abgezogen werden, wenn der Steuerzahler steuerfreie Zuschüsse zu seiner Krankenversicherung oder Beihilfe zu den Krankheitskosten erhält. Bekommt er diese steuerfreien Zuschüsse nicht, kann er bis zu 2.400 Euro als sonstige Vorsorgeaufwendungen geltend machen, darin sind alle Vorsorgeaufwendungen, auch die für eine freiwillige Pflegeversicherung, enthalten. Bei zusammenveranlagten Ehepartnern wird der Höchstbetrag aus der Summe der Beträge gebildet, die jedem Partner einzeln zustehen.

Vorsorgeaufwendungen für die Altersvorsorge werden mit einem eigenen Höchstbetrag gesondert bewertet: Ledige können höchstens 13.600 Euro und Verheiratete bis zu 27.200 Euro als Sonderausgaben für das Steuerjahr 2009 absetzen.

(2012): Wann kann ich Beiträge zur freiwilligen Pflegeversicherung angeben?



Höherer Abzug von Versicherungsbeiträgen ab 2010

Für das Steuerjahr 2010 kann man die kompletten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für die so genannte Grundversorgung als Sonderausgaben in seiner Steuererklärung eintragen. Das Finanzamt zieht von den gezahlten Beiträgen lediglich vier Prozent ab.
Für Privatversicherte gilt jedoch: Sie dürfen den Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag nur komplett absetzen, wenn sie den Basistarif der privaten Krankenversicherung zahlen. Versicherte, die einen anderen PKV-Tarif haben, können die Beiträge in Höhe der "Basisabsicherung" steuerlich absetzen. In diesem Fall ermittelt die PKV den genauen Anteil.

Allerdings werden diese Beiträge nur steuermindern anerkannt, wenn der Höchstbetrag für Versicherungen noch nicht ausgeschöpft ist.
Für Angestellte, Beamte, Pensionäre, Rentner und deren Partner liegt dieser bei 1.900 Euro, für Selbständige bei 2.800 Euro.

Ein Beispiel: Ein Angestellter verdient im Monat 1.500 Euro brutto. Für seine gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlt er monatlich rund 132 Euro, jährlich 1.584 Euro. Das Finanzamt zieht von diesem Betrag vier Prozent ab. Somit erkennt es 1.521 Euro als Sonderausgaben an. Seinen Höchstbetrag von 1.900 Euro erreicht der Steuerzahler somit noch nicht.

Er kann jetzt zusätzlich Aufwendungen für Arbeitslosen-, Haftpflicht- und andere Versicherungen bis zu dem Höchstbetrag von 1.900 Euro, geltend machen. Dazu zieht er die 1.531 Euro ab. Für den Angestellten bedeutet das: Er kann weitere 379 Euro an Versicherungsbeiträgen in der Einkommensteuererklärung eintragen.

(2012): Höherer Abzug von Versicherungsbeiträgen ab 2010


Focus Money

"Lohnsteuer kompakt funktioniert plattformunabhängig [...] Sicherheit wird dabei großgeschrieben"

Focus Money 07/2020

"Lohnsteuer kompakt ist aufgeräumt und übersichtlich. Einer der ersten Anbieter für Steuererklärungen via Web [...]"

Welt Online 04/2020

ComputerBild

"[...] unterstützt auch schwierige Fälle, bietet den VaSt-Belegabruf sowie die papierlose Abgabe mit persönlichem oder Anbieter-Zertifikat."

ComputerBild 03/2020

€uro
PC Magazin 04/2019: Sehr gut
c't Magazin
Chip
Die Welt am Sonntag
Stern
Focus
Handelsblatt
Bild.de
netzwelt
WirtschaftsWoche
MacWelt
Rheinische Post