Kategorie: Steuerbescheid

Digitaler Steuerbescheid: Pflicht soll später starten als vorgesehen

Digitaler Steuerbescheid: Pflicht soll später starten als vorgesehen

Der digitale Steuerbescheid sollte ab 2026 Pflicht werden – doch diese Pflicht wurde verschoben. Viele Steuerzahler fragen sich nun, ob sie ihren digitalen Steuerbescheid schon bekommen, ob weiterhin ein Bescheid per Post kommt und wer von der Änderung überhaupt betroffen ist. Dieser Artikel erklärt leicht verständlich, was beim digitalen Steuerbescheid jetzt gilt, ab wann die Pflicht greift und was du aktuell beachten solltest.


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Nachzahlungszinsen trotz Veranlagungswechsel: Was Ehepaare wissen müssen

Nachzahlungszinsen trotz Veranlagungswechsel: Was Ehepaare wissen müssen

Ein Wechsel der Veranlagungsart kann steuerlich sinnvoll sein – aber er befreit Ehegatten nicht automatisch von bereits festgesetzten Nachzahlungszinsen. Wer eine Änderung von der Zusammenveranlagung zur Einzelveranlagung beantragt, muss auch mit den rechtlichen Folgen leben. Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Nachzahlungszinsen trotz Veranlagungswechsel in solchen Fällen bestehen bleiben.


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Postversand ade – digitaler Steuerbescheid ab 2026 verpflichtend!

Postversand ade - digitaler Steuerbescheid ab 2026 verpflichtend!

Der digitale Steuerbescheid wird ab 2026 zur Regel: Viele Steuerbescheide werden künftig automatisch elektronisch zugestellt – ohne vorherige Zustimmung. Was sich durch die neue Rechtslage ändert und wie Sie Ihre Einspruchsfristen im Blick behalten, erfahren Sie in diesem Beitrag.


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Steuerbescheid ändern mit eDaten: Korrektur nach § 175b AO

Steuerbescheid ändern mit eDaten: Korrektur nach § 175b AO

Steuerbescheid ändern mit eDaten – das ist möglich, wenn dem Finanzamt übermittelte elektronische Daten fehlerhaft oder verspätet eingegangen sind. Mit § 175b AO hat der Gesetzgeber klare Regeln geschaffen, wann und wie ein Steuerbescheid korrigiert werden darf – und zwar ohne besondere Voraussetzungen.


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Phishing im Namen der Steuerbehörden: So erkennen Sie betrügerische E-Mails

Phishing-Welle im Namen des Finanzamts: Steuerzahler im Visier von Betrügern

Aktuell häufen sich betrügerische E-Mails im Namen von Steuerbehörden – ein klassischer Fall von Phishing. Dabei täuschen Cyberkriminelle gezielt Bürgerinnen und Bürger, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Besonders perfide: Die Täter geben sich als ELSTER, das Finanzamt oder das Bundeszentralamt für Steuern aus und versenden täuschend echte Nachrichten.

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Steuernachzahlung: Kleinbetragsregelung bei der Finanzverwaltung

Steuernachzahlung: Kleinbetragsregelung bei der Finanzverwaltung

Auch kleine Beträge spielen bei der Steuer eine Rolle. Doch für die Steuernachzahlung gelten besondere Regeln, damit nicht unnötig Aufwand entsteht. Hier erfährst du, wann du Kleinbeträge erst später zahlen musst oder gar nicht bezahlen musst.


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Einspruchsfrist: Wenn nicht an allen Werktagen zugestellt wird

Einspruchsfrist: Wenn nicht an allen Werktagen zugestellt wird

Wer einen Steuerbescheid erhält, muss die Einspruchsfrist im Blick behalten. Doch was passiert, wenn nicht an allen Werktagen zugestellt wird? Dieser Artikel erklärt die aktuellen Regelungen zur Bekanntgabefiktion und gibt wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Rechte wahren.


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Vertrauensschutz im Steuerrecht: Warum jahrelange Praxis oft nicht schützt

Vertrauensschutz im Steuerrecht: Warum jahrelange Praxis oft nicht schützt

In vielen Fällen behandelt das Finanzamt einen Sachverhalt über Jahrzehnte hinweg gleich – doch was passiert, wenn es plötzlich seine Auffassung ändert? Kann man sich dann auf Vertrauensschutz im Steuerrecht berufen? Die Praxis zeigt: Das ist selten erfolgreich.


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Verspätungszuschlag bei komplizierter Gesetzeslage: Wann Steuerpflichtige nicht zahlen müssen!

Verspätungszuschlag bei komplizierter Gesetzeslage: Wann Steuerpflichtige nicht zahlen müssen!

Verspätungszuschlag bei komplizierter Gesetzeslage – was bedeutet das konkret für Steuerpflichtige? In bestimmten Fällen kann der Zuschlag für eine verspätet abgegebene Steuererklärung entfallen, wenn die rechtlichen Regelungen so komplex sind, dass Laien sie nicht ohne Weiteres verstehen können. Ein aktuelles Urteil zeigt eindrucksvoll, dass nicht jede Fristversäumnis automatisch zu einer Sanktion führen muss. Besonders wenn die Abgabepflicht nur durch das Zusammenspiel schwer verständlicher Vorschriften entsteht, lohnt sich ein genauer Blick auf die gesetzlichen Grundlagen.


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Rentenfreibetrag Witwenrente: Neuberechnung bei Einkommensanrechnung

Rentenfreibetrag Witwenrente: Neuberechnung bei Einkommensanrechnung

Ändert sich die Witwen- oder Witwerrente durch die Anrechnung eigenen Einkommens, kann das Auswirkungen auf die Steuer haben – insbesondere auf den Rentenfreibetrag. Viele wissen nicht, dass in solchen Fällen der Rentenfreibetrag Witwenrente neu berechnet wird. Erfahren Sie hier, wie die Finanzverwaltung damit umgeht, welche Urteile bereits vorliegen und wie Sie Ihre Steuerbescheide absichern können.


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Säumniszuschläge: Weiter keine Zweifel an Verfassungsmäßigkeit

Säumniszuschläge: Weiter keine Zweifel an Verfassungsmäßigkeit

Säumniszuschläge sorgen regelmäßig für Diskussionen – vor allem wegen ihrer Höhe. Doch der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun klar gestellt: Seit dem Zinsanstieg im Jahr 2022 bestehen keine verfassungsrechtlichen Zweifel mehr an der aktuellen Regelung.


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Steuerbescheid nicht erhalten? Wann Erben die Zugangsfiktion anfechten können

Steuerbescheid nicht erhalten? Wann Erben die Zugangsfiktion anfechten können

Steuerbescheide gelten nach § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO grundsätzlich als bekanntgegeben – selbst wenn der Empfänger den Zugang bestreitet. Doch was passiert, wenn ein Erbe behauptet, der Bescheid sei nicht zugegangen? Ein aktuelles Verfahren vor dem Bundesfinanzhof (BFH) könnte klären, ob und unter welchen Voraussetzungen sich Gesamtrechtsnachfolger auf eine fehlende Bekanntgabe berufen können.
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Wie wehrt man sich gegen einen Verspätungszuschlag?

Wie wehrt man sich gegen einen Verspätungszuschlag?

Wenn die Steuererklärung zu spät abgegeben wird, drohen Verspätungszuschläge. Diese können erheblich ausfallen, je nachdem, ob das Finanzamt sein Ermessen ausübt oder die Zuschläge gesetzlich vorgeschrieben sind. Dieser Artikel erklärt, wie Sie sich gegen einen Verspätungszuschlag wehren können und welche Möglichkeiten zur Reduzierung bestehen. Insbesondere wird aufgezeigt, wann Einspruch sinnvoll ist und welche Chancen bestehen, falls das Finanzamt seinen Ermessensspielraum nicht ordnungsgemäß genutzt hat.


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Vorläufigkeitsvermerk im Steuerbescheid: Ansprüche und Fallstricke

Vorläufigkeitsvermerk im Steuerbescheid: Ansprüche und Fallstricke

Die Finanzverwaltung darf Steuerbescheide, die sie erteilt hat, nur im Ausnahmefall zuungunsten der Steuerzahler ändern. Andersherum haben Steuerpflichtige – nach Ablauf der Einspruchsfrist – nur ausnahmsweise Anspruch auf Änderung von Steuerbescheiden zu ihren Gunsten. Einer dieser Ausnahmefälle ist gegeben, wenn der Steuerbescheid gemäß § 165 AO „vorläufig“ ergangen ist.


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Erklärungspflicht wegen Kurzarbeitergeld: Verspätungszuschläge drohen

Erklärungspflicht wegen Kurzarbeitergeld: Verspätungszuschläge drohen

In den Coronajahren haben viele Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld bezogen. Dieses ist zwar steuerfrei, erhöht aber über den sogenannten Progressionsvorbehalt den persönlichen Steuersatz. Dadurch wird es bei Abgabe der Steuererklärungen 2020 bis 2022 in vielen Fällen zu Steuernachzahlungen kommen. Bei Bezug von Kurzarbeitergeld von mehr als 410 Euro pro Jahr besteht eine Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung. Wer nicht abgibt, dem drohen Verspätungszuschläge!


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Einspruchsfrist: Das ewige Streitthema „Private Postdienstleister“

Einspruchsfrist: Das ewige Streitthema "Private Postdienstleister"

Wer einen Einspruch gegen seinen Steuerbescheid einlegen möchte, muss die Einspruchsfrist beachten. Gerechnet ab Bekanntgabe des Bescheides hat man einen Monat Zeit. Erhalten Sie Ihren Steuerbescheid mit einfachem Brief, gilt der Steuerbescheid am dritten Tag, nachdem das Finanzamt den Brief zur Post gegeben hat, als bekannt gegeben. Diese Drei-Tages-Frist wird auch als Bekanntgabefiktion oder Zugangsvermutung bezeichnet (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 AO).


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Energiepreispauschale für Minijobber: Besteuerung durch die Hintertür?

Energiepreispauschale für Minijobber: Besteuerung durch die Hintertür?

Die Energiepreispauschale für Arbeitnehmer aus September 2022 wurde regelmäßig über den jeweiligen Arbeitgeber ausgezahlt (§§ 112 ff. EStG). Auch Minijobber haben diese über ihren Arbeitgeber erhalten, wenn sie diesem schriftlich bestätigt hatten, dass es sich um das erste Dienstverhältnis handelte. Wenn der Arbeitgeber nicht verpflichtet war, Lohnsteuer-Anmeldungen abzugeben, wurde die Energiepreispauschale allerdings nicht über den Arbeitgeber ausgezahlt.


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Energiepreispauschale: Ist die Besteuerung überhaupt zulässig?

Energiepreispauschale: Ist die Besteuerung überhaupt zulässig?

Die Energiepreispauschale für Erwerbstätige, die im September 2022 ausgezahlt worden ist, und die Energiepreispauschale für Rentner und Versorgungsempfänger aus dem Dezember 2022 sind nach dem Willen des Gesetzgebers zu versteuern. Nach einer gesetzlichen Fiktion gelten die Einnahmen als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (Arbeitnehmer und Pensionäre) oder sonstige Einkünfte (Selbstständige, Rentner).
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Abgabefrist verpasst? So beantragen Sie eine Fristverlängerung!

Abgabefrist verpasst? So beantragen Sie eine Fristverlängerung!

Wenn Sie die neue Abgabefrist am 31. Oktober bzw. 1. November 2022 nicht einhalten konnten, drohen Verspätungszuschläge von bis zu 10 Prozent. Aber keine Sorge! In der Regel hat das Finanzamt nichts dagegen, wenn die Steuererklärung ein paar Tage oder eine Woche später eingeht.  Wer länger Zeit braucht, schickt ein formloses Anschreiben mit der Bitte um Fristverlängerung. Das reicht in der Regel aus, um die Abgabefrist nach hinten zu schieben. Unser Musteranschreiben hilft Ihnen dabei!
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Steuerhinterziehung bei Nichtabgabe der Steuererklärung?

Steuerhinterziehung bei Nichtabgabe der Steuererklärung?

Steuerbürger, die ausschließlich Arbeitslohn beziehen, sind oft der Meinung, dass sie eine Steuererklärung nicht verpflichtend abgeben müssen. Doch diese Auffassung entpuppt sich vielfach als falsch, beispielsweise wenn beide Ehegatten verdienen und die Steuerkassenkombination III/V gewählt haben. Der Gesetzgeber weiß, dass es bei dieser Konstellation in zahlreichen Fällen zur Nachzahlung kommt und verlangt daher die Abgabe der Einkommensteuererklärung. Gilt das schon als Steuerhinterziehung?


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