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Einkünfte aus Steuerstundungsmodellen

Dieser Text bezieht sich auf die Steuererklärung für 2015. Die Version die für die Steuererklärung für 2018 finden Sie unter:
(2018): Einkünfte aus Steuerstundungsmodellen



Was zählt zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung?

Was alles zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (Anlage V) gehört, ist im Einkommensteuergesetz geregelt. In § 21 EStG werden folgende Einkünfte genannt:

  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von unbeweglichem Vermögen (Grundstücke, Gebäude, Gebäudeteile, Schiffe, die in ein Schiffsregister eingetragen sind)
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von grundstücksgleichen Rechten (z.B. Erbbaurecht, Mineralgewinnungsrecht)
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von Sachinbegriffen, insbesondere von beweglichem Betriebsvermögen (z.B. Betriebsinventar für Gewerbebetriebe, landwirtschaftliche Betriebe oder Freiberuflerpraxen)
  • Einkünfte aus zeitlich begrenzter Überlassung von Rechten, insbesondere von schriftstellerischen, künstlerischen und gewerblichen Urheberrechten
  • Einkünfte aus der Veräußerung von Miet- und Pachtzinsforderungen

Nicht zu den Vermietungseinkünften zählen Einnahmen, die aus der Vermietung einzelner, beweglicher Wirtschaftsgüter entstehen. Dies liegt zum Beispiel vor bei der Vermietung einzelner Möbel, bei der Vercharterung von Booten, die nicht in ein Schiffsregister eingetragen sind, oder der zeitlich begrenzten Überlassung privater Fahrzeuge beispielsweise für eine Urlaubsreise.

(2015): Was zählt zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung?


Einnahmen (Ehefrau)

Geben Sie hier die Höhe der erhaltenen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung für den Miteigentumsanteil Ihres Partners an, den das zuständige Finanzamt in einer gesonderten und einheitlichen Feststellung (Feststellungsbescheid) ermittelt hat.

Falls der Feststellungsbescheid noch nicht vorliegt, können Sie die Einkünfte auch vorläufig oder schätzungsweise erfassen. Ihr Finanzamt ändert die Höhe der Einkünfte automatisch, sobald der Feststellungsbescheid erlassen wird.

Hierbei handelt es sich um Steuerstundungsmodelle gemäß § 15b EStG, die nach dem 10.11.2005 gezeichnet wurden und die in der Anfangsphase Verluste von mehr als 10 % des gezeichneten Kapitals ausweisen. Verluste aus solchen Anlagen dürfen nicht mehr mit anderen positiven Einkünften im selben Jahr, sondern nur noch mit künftigen Gewinnen aus derselben Einkunftsquelle verrechnet werden.

Bei der früheren Verlustzuweisungsgesellschaft gemäß § 2b EStG erfolgte die Beteiligung in der Zeit vom 4.3.1999 bis 10.11.2005. Hier wurde die Verlustverrechnung für modellhafte Gestaltungen eingeschränkt, bei denen die Erzielung eines steuerlichen Vorteils im Vordergrund stand. Angaben hierzu sind im Steuerhauptformular auf Seite 4 zu machen.


Einnahmen

Geben Sie hier die Höhe der erhaltenen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung für Ihren Miteigentumsanteil an, den das zuständige Finanzamt in einer gesonderten und einheitlichen Feststellung (Feststellungsbescheid) ermittelt hat.

Falls der Feststellungsbescheid noch nicht vorliegt, können Sie die Einkünfte auch vorläufig oder schätzungsweise erfassen. Ihr Finanzamt ändert die Höhe der Einkünfte automatisch, sobald der Feststellungsbescheid erlassen wird.

Hierbei handelt es sich um Steuerstundungsmodelle gemäß § 15b EStG, die nach dem 10.11.2005 gezeichnet wurden und die in der Anfangsphase Verluste von mehr als 10 % des gezeichneten Kapitals ausweisen. Verluste aus solchen Anlagen dürfen nicht mehr mit anderen positiven Einkünften im selben Jahr, sondern nur noch mit künftigen Gewinnen aus derselben Einkunftsquelle verrechnet werden.
Bei der früheren Verlustzuweisungsgesellschaft gemäß § 2b EStG erfolgte die Beteiligung in der Zeit vom 4.3.1999 bis 10.11.2005. Hier wurde die Verlustverrechnung für modellhafte Gestaltungen eingeschränkt, bei denen die Erzielung eines steuerlichen Vorteils im Vordergrund stand. Angaben hierzu sind im Steuerhauptformular auf Seite 4 zu machen.


Bezeichnung der Gesellschaft

Geben Sie den Namen der Gesellschaft oder Gemeinschaft an sowie deren Finanzamt und Steuernummer. Tragen Sie die Einkünfte ein, die Sie und/oder Ihr Partner als Miteigentümer erzielt haben.