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Freiwillige Pflege-Zusatzversicherung

Dieser Text bezieht sich auf die Online Steuererklärung 2017. Die Version die für die Steuererklärung 2016 finden Sie unter:
(2018): Freiwillige Pflege-Zusatzversicherung



Wann kann ich Beiträge zur freiwilligen Pflegeversicherung angeben?

Wenn Sie nach dem 31.12.1957 geboren sind und für sich eine freiwillige zusätzliche Pflegeversicherung abgeschlossen haben, können Sie diese Beiträge in der Steuererklärung angeben. Dies kann dazu führen, dass die Beiträge in Form eines zusätzlichen Höchstbetrags von 184 Euro berücksichtigt werden.

Die Beiträge zu einer freiwilligen Pflegeversicherung können im Rahmen der "anderen Versicherungen" abgesetzt werden, sofern der Abzugsspielraum beim Höchstbetrag von 1.900 Euro (bei Arbeitnehmern und Rentnern) und 2.800 Euro (bei Selbständigen) noch nicht mit Beiträgen zur Basis-Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft ist.

Bei zusammenveranlagten Ehepartnern wird der Höchstbetrag aus der Summe der Beträge gebildet, die jedem Partner einzeln zustehen.

(2017): Wann kann ich Beiträge zur freiwilligen Pflegeversicherung angeben?



Höherer Abzug von Versicherungsbeiträgen ab 2010

Ab dem Jahr 2010 kann man die kompletten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für die so genannte Basisabsicherung als Sonderausgaben in seiner Steuererklärung eintragen. Das Finanzamt zieht von den gezahlten Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung lediglich vier Prozent ab.

Für Privatversicherte gilt jedoch: Sie dürfen den Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag nur komplett absetzen, wenn sie den Basistarif der privaten Krankenversicherung zahlen. Versicherte, die einen anderen PKV-Tarif haben, können die Beiträge in Höhe der "Basisabsicherung" steuerlich absetzen. In diesem Fall ermittelt die PKV den genauen Anteil. Allerdings werden diese Beiträge nur steuermindernd anerkannt, wenn der abzugsfähige Höchstbetrag für "andere Versicherungen" noch nicht ausgeschöpft ist.

Für Angestellte, Beamte, Pensionäre, Rentner und deren Partner liegt dieser bei 1.900 Euro, für Selbständige bei 2.800 Euro.

Beispiel

Ein Angestellter verdient im Monat 1.500 Euro brutto. Für seine gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlt er monatlich rund 132 Euro, jährlich 1.584 Euro. Das Finanzamt zieht von diesem Betrag vier Prozent ab. Somit erkennt es 1.521 Euro als Sonderausgaben an. Seinen Höchstbetrag von 1.900 Euro erreicht der Steuerzahler somit noch nicht.

Er kann jetzt zusätzlich Aufwendungen für Arbeitslosen-, Haftpflicht- und andere Versicherungen bis zu dem Höchstbetrag von 1.900 Euro, geltend machen. Dazu zieht er die 1.531 Euro ab. Für den Angestellten bedeutet das: Er kann weitere 379 Euro an Versicherungsbeiträgen in der Einkommensteuererklärung eintragen.

(2017): Höherer Abzug von Versicherungsbeiträgen ab 2010


Beiträge zur zusätzlichen Pflegeversicherung

Geben Sie hier die im Jahr 2017 gezahlten Beiträge zu einer zusätzlichen freiwilligen Pflegeversicherung ein.

Ziehen Sie gegebenenfalls erhaltene steuerfreie Zuschüsse und erstattete Beitragszahlungen direkt ab.

Die Eingabe wird in Zeile 29 der "Anlage Vorsorgeaufwand" übertragen.